So, ihr Lieben,

nach laaanger Pause melde ich mich nun endlich wieder zurück. Und ich habe auch gleich einen top Reisebericht für euch. Ich habe nämlich inzwischen Ferien und deswegen auch endlich wieder mal Zeit mir ein paar hübsche Orte in Dänemark anzuschauen. Am letzten Wochenende ging es nach Skagen. Ja, genau, da kommen die bekannten Armbanduhren her. Ich bin da aber nicht zum Shoppen hingefahren, sondern um mir den letzten Zipfel des Landes anzuschauen. Skagen liegt nämlich ganz im Norden Dänemarks. Danach kommt nur noch Wasser. Und zwar gleich zwei verschiedene. Genau da treffen die Nord- und die Ostsee (oder, wenn man es ganz genau nimmt die Nordsee und Kattegat) aufeinander. Das ist natürlich ein Touri-Muss! Nachdem wir auf dem vierten angesteuerten Parkplatz endlich einen freien Platz gefunden hatten, hieß es: Jacke an, Schal an (die Gummistiefel hatte ich blöderweise vergessen), und los! Wer schon mal ein paar Kilometer auf feinem Sandstrand gelaufen ist und wer schon mal gegen Windböhen von 37km/h ankämpfen musste, der weiß, wie anstrengend das sein kann. Und wenn man jetzt noch Wind und Sand zusammennimmt, versteht man denke ich ganz gut, warum wir die kurze Route zum nördlichsten Punkt Dänemarks genommen haben - übrigens trotzdem einfach stolze drei Kilometer lang. Und die Mühe hat sich absolut gelohnt.

Schon bei der Hinfahrt war ich war ich absolut fasziniert von der Landschaft im hohen Norden: unheimlich flaches Land, Sanddünen, kleine, krumme Bäume (ich hab mir sagen lassen das kommt vom Wind) und Leuchttürme. Die Aussicht am Strand hat das Ganze aber noch getoppt. Der feine, helle Sand und die Gräser auf den Dünen in Kombination mit dem blauen Meer waren einfach wahnsinnig schön anzuschauen. Mit strahlendem Sonnenschein wäre es zwar wahrscheinlich noch schöner gewesen, aber immerhin hat es nicht geregnet. Vorbei an alten Nazi-Bunkern - in denen es jetzt angeblich freie Zimmer gibt, haha - und viiiiiel Sand ging es dann noch ein Stück weiter in den Norden - bis es eben nicht mehr weiter nördlich ging. Den Treffpunkt der Meere habe ich mir allerdings etwas spektakulärer vorgestellt. Es ist zwar schon verrückt zu sehen, wie die Wellen in verschiedene Richtungen rollen und welches 'Chaos' das im Wasser verursacht, aber leider wird dort auch alles Mögliche angeschwemmt, weil es ja sozusagen die Endstation ist. Und so ist dort ein riesiger Quallenfriedhof entstanden (der wird natürlich regelmäßg bereinigt). Außerdem sieht man auf den Bildern auf Google und Instagram immer die verschiedenen Blautöne der Nord- und Ostsee, als wir da waren hatte das Wasser aber überall die gleiche Farbe und ohne die aufenandertreffenden Wellen hätte man fast meinen können es wäre ein ganz normales Stück Meer. Das lag aber vielleicht auch einfach an den Lichtverhältnissen. Super schön war es trotzdem und ich würde jederzeit wieder hinfahren, alleine schon um die Landschaft zu bestaunen.
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| Nordsee küsst Ostsee |
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