Freitag, 15. Januar 2016

"Öiwerlauring, Öiwerlauring, Fosenacht is heut ..."

Naja, nicht ganz. Eigentlich geht es erst nächste Woche los. Damit auch ich den Sitzungsauftakt des KCOs live miterleben kann, bin ich schon gestern eingeflogen. Das wohl kleinste Passagierflugzeug der Welt hat mich von Aalborg nach Frankfurt gebracht. Aalborg ist eine Stadt im Norden Dänemarks und hat, im Gegensatz zu Aarhus, einen Flughafen von wo aus auch tatsächlich Flieger nach Deutschland gehen. Und wie alles in Dänemark, sind auch die Flughäfen kleiner. Man könnte sie fast als putzig bezeichnen. Es gab 10 Check-In Schalter, 11 Gates und ein Café. Das war's. Ganz old-school-mäßig sind wir dann (das heißt die ca. 80 Passagiere und ich) quer über's Rollfeld und die fünf Stufen hoch in's Flugzeug gelaufen. So etwas hatte ich seit unserem Zypern-Urlaub nicht mehr gesehen, und damals war ich 5 (und der Flieger damals hatte 6 statt 4 Sitze pro Reihe). Schon witzig irgendwie. Ich war auch erst einmal ganz erstaunt darüber, dass es keine Entertainment-Bildschirme gab, bis mir eingefallen ist, dass es das ja nur auf Langstrecken-Flügen gibt. Der Flug an sich war aber prima. Das Wetter über den Wolken war viel besser und sobald wir oben waren, haben wir eigentlich schon wieder zur Landumg angesetzt (ok, es gab zwischendurch noch einen O-Saft und ein Sandwich) und nach einer Stunde war ich auch schon in Frankfurt. Normalerweise fahre ich ja meistens mit dem Zug und bin dann um die 10 Stunden unterwegs. Da ist eine Stunde ja nichts. Wie ich fliegen liebe! Ein weiterer Vorteil dieser Flugverbindung ist übrigens, dass die meisten Passagiere nur Handgepäck dabei haben - Businessmen eben. Mein Koffer war einer von 2(!) Koffern auf dem Gepäckband in Frankfurt. Ich dachte ja erst ich wäre am falschen Band, aber nein, irgendwann kam mein Koffer einsam und verlassen angerollt. Weil ich einen sehr netten Papa habe, hat mein Taxi nach Oberlauringen dann auch schon am Ausgang gewartet und so sitze ich jetzt eben zu Hause und bereite mich intensiv auf den Fasching vor.

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